Das Stück

Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur,
wenn man es für möglich hält

Alice im Wunderland
nach Lewis Carroll
ein Stück für die ganze Familie ab 6 Jahre

Bearbeitung: Lars Emrich
Regie: Peter Adrian Krahl
Ausstattung: Laurentiu Tuturuga

Wer kennt sie nicht? Die Grinsekatze, den Märzhasen, den verrückten Hutmacher oder einzelne Episoden, wie die der Teegesellschaft, in die Alice auf ihrer Reise durch das Wunderland hineingerät? Es wird Zeit, die Geschichte als Fantasy-Abenteuergeschichte neu zu erleben.
Alice folgt einem mysteriösen Kaninchen, das zu spät zu sein scheint. Als es in seinem Bau verschwindet und sie neugierig hinterher schaut, fällt sie in dieses Loch und landet in einer verrückten Welt. Dort ist nichts mehr so, wie es eben noch war. Sprechende Tiere, verrückte Zwillinge und eine tyrannische Königin scheinen Alice seit langem zu kennen. Doch Alice merkt sehr schnell, dass sie nicht nur ihren Weg zurück in ihre Welt finden muss, sondern dass das Wunderland schon lange auf sie gewartet hat, damit Alice es endlich retten kann.
Gemeinsam mit der 1871 erschienenen Fortsetzung „Alice hinter den Spiegeln” zählt „Alice im Wunderland” zu den Klassikern der Weltliteratur. So ist die Erzählung Bestandteil der ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher. Die britische Zeitung
The Guardian nahm beide Erzählungen in die Liste der 1000 Romane auf, die jeder gelesen haben muss.

Lewis Carroll (geboren am 27. Januar 1832, gestorben am 14. Januar 1898; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson)
war neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit Fotograf, Mathematiker und Diakon. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf.

Premiere: Samstag, 9. November 2019, 16.00 Uhr

Theater im Berufskolleg Wuppertal